Lieberose

 

Die Stadt Lieberose

Sprechzeiten des ehrenamtlichen Bürgermeister:
Am 1. und 3. Dienstag im Monat von 16.00 bis 18.00 Uhr
oder nach Terminabsprache unter Telefon (03 36 71) 3 10 52
im Rathaus Lieberose am Markt 4 in 15868 Lieberose


Ortsteile:

  • Blasdorf
  • Doberburg
  • Goschen
  • Trebitz

Bewohnte Gemeindeteile:

  • Hollbrunn
  • Münchhofe
  • Behlow

Fläche in km²: 72,5
Einwohnerzahl: 1517

Ehrenamtliche Bürgermeisterin
Kerstin Michelchen

Ortsvorsteher
Ortsteil Blasdorf: Herr Joachim Rinza
Ortsteil Doberburg: Herr Jürgen Willenberg
Ortsteil Goschen: Frau Petra Skodda
Ortsteil Trebitz: Herr Lothar Kleinod

Stadtverordnete

Herr Horst Dommaschk
Frau Sigrid Ebert
Herr Mathias Keller
Herr Lothar Kleinod
Herr Peter Kossatz
Frau Kerstin Michelchen
Herr Tino Matschke
Herr Ulrich Pape
Frau Petra Skodda
Herr Steffen Wolf

Die Stadt Lieberose

Der früheste Hinweis auf den Ort Lieberose findet sich bereits um das Jahr 1000 im Klosterarchiv Neuzelle, als das einst sorbische Gebiet an das Reich Otto II. gefallen war. Als Lubraz (1272) erstmals urkundlich erwähnt, erhielt die Niederlassung, die sich im Schutze einer Wasserburg und an der Kreuzung mehrerer Handelswege entwickelte, 1302 das deutsche Stadtrecht. In der Folgezeit wechselte die Ansiedlung mit dem dazugehörigen Herrenhaus mehrfach den Landesherrn und Besitzer: 1519 kauften die Brüder Jacob und Richard von der Schulenburg die Herrschaft Lieberose, in deren Familienbesitz sie bis 1945 verblieb. Heute ist die Ausdehnung der mittelalterlichen Stadtanlage noch nachvollziehbar.

Westlich des Marktplatzes liegt das Rathaus und dahinter die beiden Kirchen, die östliche Verlängerung bildet die Zufahrt zur Schlossanlage, die in ihrem gegenwärtigen Aussehen auf den barocken Umbau von 1750 zurückgeht. Leider sind sowohl die ehemalige spätgotische Stadtkirche und Teile der mächtigen Schlossanlage durch Kriegseinwirkungen und Nachfolgeschäden zerstört. Restaurierungsarbeiten tragen dazu bei, die historischen Gebäude in ihrer schützenswerten Gestalt zu erhalten. Auch der Schlosspark bietet dem Spaziergänger reizvolle Möglichkeiten der Erholung. Das einstige Ackerbürgerstädtchen ist zur Zeit Sitz der Verwaltungsstelle Lieberose und hat rund 1600 Einwohner. Lieberose zieht sich etwa zwei Kilometer entlang der B 320 zwischen Lübben und Guben. Ganz gleich aus welcher Richtung man sich Lieberose nähert, dem Reisenden bietet sich immer ein ähnliches Bild. Die Stadt liegt eingebettet in einer flachen muldenförmigen Senke, zwischen Wiesen und Äckern. Begrenzt wird der Blick von bewaldeten Höhenzügen.

Weitere Informationen zur Stadt Lieberose finden Sie auf der Internetseite
www.lieberose-niederlausitz.de.

Der Ortsteil Blasdorf

Der kleine idyllische Ort kam "freiwillig" zur Stadt Lieberose. Im Zuge der Vorbereitung der Gemeindegebietsreform erhielt die Gemeinde zur Vermeidung der Zwangseingemeindung ein sogenanntes Kopfgeld. Dieses ermöglichte die Infrastruktur des Ortes zu verbessern. Sehenswert ist auf jeden Fall die schöne Umgebung mit den kleinen Teichen und das Tiergehege.

Blasdorf, erstmals erwähnt in einer Urkunde aus dem Jahr 1302, liegt zwischen Lieberose und Jamlitz etwa 1 km abseits der Bundesstraße B 320. Blasdorf ist ein Straßendorf, das von Wiesen und Wäldern umgeben ist. Das Dorf dient heute ausschließlich zu Wohnzwecken. Gekennzeichnet ist das Dorf durch seine Bebauung entlang der Dorfstraße, die in einen unbefestigten Weg übergeht, der in ein angrenzendes Wiesen- und Waldgelände führt.

Der Ortsteil Doberburg

Doberburg ist ein alter slawischer Ort wie es der Name aussagt, der bis 1937 Dobberbus lautete. Im Urkundenbuch der Stadt Lübben ist im Jahre 1527 von einer dubrobischen Grenicz (Doberbuschen Grenze) die Rede. Das steht im Zusammenhang mit der Herrschaft der Schulenburgs, deren Bereich zu dieser Zeit bis einschließlich Doberburg ging. Die Gesamtfläche von Doberburg beträgt 10,68 km². Dazu gehört auch der Ortsteil Barold sowie der Ausbau Friedrichshöhe als ehemalige Försterei. Doberburg ist ein Straßendorf, eingebettet in eine Wiesenlandschaft. Bis auf einen privaten Landwirt und einen Gärtner dient der Ort dem Wohnen. Handwerk und Gewerbe sind nicht ansässig. Geprägt wird das Dorf im Wesentlichen durch die Aufeinanderfolge von relativ dichter Bebauung entlang der Dorfstraße. Die Gebäude weisen einen einheitlichen Baustil auf und bilden durch ihre Anordnung entlang der Straße eine markante Raumkante. Auffallend sind die entlang der Dorfstraße befindlichen großzügigen Grünflächen durchsetzt mit Büschen, die anstelle von Bäumen dem Dorf einen belebten Charakter verleihen.

In Doberburg befand sich früher ein Eisenhammerwerk, das Raseneisenerz verarbeitete. Im Ortsteil Barold bestand zu dieser Zeit eine Wassermühle, die noch heute als Baroldmühle benannt, bekannt ist. Die dazu gehörenden Gebäude werden noch heute zu Wohnzwecken genutzt. Auch in Doberburg wurde bis 1960 in der Mühle, die ebenfalls mit Wasser angetrieben wurde, Getreide gemahlen. Dieses Mühlengebäude und Turbinenhaus sind noch vorhanden und werden zur Stromerzeugung genutzt.

Der Ortsteil Goschen

Goschen ist der kleinste Ortsteil, der ehemals selbständigen Dorfgemeinden.

Der Ortsteil Trebitz

Das Dorf Trebitz ( Trebicz, Trebitsch und Trebatzsch genannt) gehört ohne Zweifel zu den ältesten der Umgebung, und sein entstehen ist noch weit vor Einführung des Christentums in hiesiger Gegend zu suchen. Dies geht vorzüglich aus seinen Namen hervor, denn dieser Name Trebischzsche, in der russischen Kirchensprache noch gebräuchlich, bedeutet einen heidnischen Opferaltar oder einen Götzentempel. Um 1000 herum zog auch in Trebitz das Christentum ein.

 
 

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