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Spreeradweg

Die Spree ist eine echte Verwandlungskünstlerin. An ihren Quellen in der Oberlausitz fließt sie als Rinnsal, 200 Kilometer weiter beeindruckt der Fluss im Seenland Oder-Spree als romantischer Strom. In Berlin wiederum schippern Ausflugsdampfer auf ihr. Jeder kann das mitverfolgen - auf dem Spree-Radweg, der sich mit dem Fluss Richtung Hauptstadt schlängelt.

Länge: 380 km (Teilabschitt Brandenburg 245 km)

Start: Spremberg (bis zur Quelle sind es etwa 100 km: es ist möglich nach Zittau zu fahren und etwa 20 km auf dem Fernradweg D4 bis zur Quelle zu radeln).

Ziel: Berlin Köpenick

Logo / Wegstreckenzeichen: "Spreeradweg"-Logo mit Spree und Brandenburger Tor 

Anreise: 
  • Ab Berlin Hauptbahnhof mit dem RE2 nach Cottbus. Ab hier weiter mit dem OE65 bis nach Spremberg (ca. 3 h).
  • Alternativ: Ab Berlin Hauptbahnhof mit dem RE2 nach Cottbus. Ab hier weiter mit dem OE65 bis Zittau. Ab hier mit dem Rad weiter 20 km auf dem Fernradweg D4 (ca. 6 h).
Abreise: Ab Köpenick kann die S-Bahn nach Berlin hinein genommen werden (ca. 30 Minuten).

Verlauf: Ebersbach-Neugersdorf, Neusalza-Spremberg, Kirschau, Bautzen, Uhyst, Spremberg, Cottbus, Peitz, Burg (Spreewald), Lübbenau, Lübben, Schlepzig, Krausnik, Beeskow, Fürstenwalde, Erkner, Köpenick

Wegbeschreibung: Der Spreeradweg führt von den Quellen der Spree in der sächsischen Oberlausitz bis an den Stadtrand Berlins. Nach einem Besuch der Lausitz-Metropole Cottbus rollt es sich gemütlich durch die ca. 1.000 ha große Peitzer Teichlandschaft - hinein in den Zauber des Spreewalds. Nach einem Bummel durch den historischen Stadtkern von Beeskow erreichen Radwanderer nach einem Damm zwischen Spree und Oder-Spree-Kanal die Kersdorfer Schleuse. Über die Domstadt Fürstenwalde und Erkner ist es nur noch ein Katzensprung bis nach Berlin.

Hinweis zu Bauarbeiten: Auf dem Streckenabschnitt im Landkreis Oder-Spree finden bis 2021 Modernisierungsarbeiten statt. Die einzelnen Radwegabschnitte des 1. Bauabschnittes  werden voraussichtlich für die Zeit vom 21. Oktober bis zum 20. Dezember 2019 voll für den Durchgangsverkehr gesperrt sein. Die Umleitungsstrecken der einzelnen Abschnitte werden vor Baubeginn bekannt gegeben. Die konkreten Informationen sind auf der Internetseite des Landkreises Oder-Spree zu finden.

Sehens- und Wissenswertes:​​
  • Lübben: Schloss
  • Schlepzig: Agrarmuseum, Fachwerkkirche
  • Krausnick: Tropical Islands
  • Kossenblatt: Schloss
  • Briescht: Zugbrücke
  • Trebatsch: Ludwig-Leichhardt-Museum
  • Beeskow: historische Altstadt, Burg, St. Marienkirche, Stadtmauer mit Wehrtürmen, Wasserburg​
  • Fürstenwalde: Dom St. Marien, Altes Rathaus, Reste der Stadtmauer, Bischofsschloss, Stadtpark, Stadtmuseum, Kunstgalerie
  • Erkner: Gerhart-Hauptmann-Museum, Genezareth-Kirche, Museumshof am Sonnenluch, Rathaus, Rathauspark
Kombinationsmöglichkeiten
  • Seenlandroute
  • Niederlausitzer Bergbautour
  • Fürst-Pückler-Weg
  • Tour Brandenburg
  • Gurkenradweg
  • Hofjagdweg
  • Oder-Spree-Tour
  • Euroroute R1
Wegebeschaffenheit / Streckenausbau: Der Weg führt überwiegend über asphaltierte und fast immer gut ausgebaute Strecken.

Karten / Literatur:
  • Bikeline Radtourenbuch, Spree-Radweg. Von der Quelle nach Berlin (Taschenbuch), 1:75.000, Esterbauer-Verlag, ISBN 978-3-85000-070-3, 13,90 Euro
  • "Radtourenführer Spree-Radweg", 1:75.000, Sachsen-Kartographie, ISBN 978-3-932281-72-3, 4,00 Euro
  • "Radtourenführer Spree-Radweg", 1:50.000, Sachsen-Kartographie, ISBN 978-3-86843-072-1, 5,50 Euro
  • ADFC-Radtourenkarte Blatt 14 "Lausitz/Östliches Erzgebirge", 1:150.000, ISBN 978-3-870730741, 6,80 Euro
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